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<pre>Als zentraler Mann mit Auge spielte der mit allen Wassern gewaschene Routinier die klassischen Stärken eines angegrauten Spielgestalters aus; der zuvor oftmals auf zufällige Prinzipien setzenden Spielweise der Lilien vermittelte der 34-Jährige eine klar erkennbare Struktur.  <p> Dadurch kommen auch die Tor-Garanten der vergangenen Saison nicht mehr voll zur Geltung. Max Kruse, erzielte letzte Saison 15 Treffer, Fin Bartels traf acht Mal. In dieser Saison waren ein paar Torschüsse das Höchste der Gefühle.  <p>  Zwar fingen sich die Eisernen zuletzt in Bochum einen ärgerlichen Dämpfer ein: An der Alten Försterei hatte es für die nunmehrigen Gäste vom Niederrhein aber noch nie zu einem Sieg gereicht. <p> Eben dieses nach wie vor unaufgeregte Arbeiten dürfte nun auch dafür sprechen, dass die Winterpause den starken Leistungen der Hinrunde keinen unmittelbaren Abbruch tut — wenngleich mit kleineren Verwerfungen natürlich dennoch immer gerechnet werden muss. <p>  Die von den Schultern der Spieler gekommene Last könnte tatsächlich dafür sorgen, dass in Berlin eine kleine Serie ihren Fortgang nimmt. Dies ist ein Gedanke, für den sich mit Blick auf die recht deutlichen Favoritenquoten offenbar auch so mancher Wettanbieter erwärmen kann.  </pre>


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<pre>Bei meinen aktuellen Kombi-Prognosen zum 3Spieltag steht das Königsklassen-Duell Union Berlin gegen Freiburg im Fokus – können die Eisernen im Saison-Finish noch einmal zulegen? (Â© IMAGO / Krieger)  <p> Dieser Luxus könnte nun auch gegen den FSV Mainz von ausschlaggebender Bedeutung sein; schließlich hat der nach wie vor ausgedünnte Kader der Rheinhessen am Sonntagabend wieder einmal eine kräftezehrende Englische Woche in den Beinen.  <p>  Wohl auch, weil dann mit John Anthony Brooks der etatmäßige Abwehrchef nach überstandener Gelbsperre wieder in die Startelf zurückkehren wird. <p> Da sich die Herthaner schon in den vergangenen Jahren stets als ausgemachte Hinrunden-Spezialisten erwiesen, sollten die im Frühjahr bedrohlich schwindenden Kräfte mit dem Anpfiff der neuen Spielzeit auf einen Schlag vergessen sein. <p>  „Das war ein spielerisch sehr beeindruckender Auftritt von uns“, sagte Hannovers-Trainer Andre Breitenreiter. Wieder einmal hatten die 96er ein Team, das in die Champions League will, während des Spiels vor ein paar schwierige Denkaufgaben gestellt.  </pre> 


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<pre> Trotzdem fand Hoffenheims ehrgeiziger Coach beim Triumph über die Knappen ein Haar in der Suppe. „In der zweiten Hälfte müssen wir das Spiel früher entscheiden“, ärgerte er sich über den bisweilen grob fahrlässigen Umgang mit besten Einschussgelegenheiten.  <p> Nach dem berauschenden 5:0 gegen Bochum zum Auftakt ging Stuttgart mit 1:5 nach Führung in Leipzig unter, über zu wenig Spektakel darf sich also niemand beklagen. Freiburg hingegen sorgte mit dem sehr späten 1:0 gegen Bremen für den zweiten Sieg.  <p>  Jammern will der Cheftrainer aber keinesfalls, schließlich ist er mit dem bisherigen Saisonverlauf „sehr zufrieden“. <p>  Hatte Hoffenheim zuletzt durch zwei Gegentore kurz vor Schluss — 2:2 zu Hause gegen Augsburg, 1:1 in Wolfsburg – zwei sicher geglaubte Siege noch aus der Hand gegeben, konnten sie diesmal durch einen Treffer knapp vor dem Abpfiff zumindest noch einen Punkt retten. <p>  Ein Problem ist allerdings die Inkonstanz. Das letzte Mal, dass Leipzig zweimal in Folge gepunktet hat, war am 1November.  </pre>


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<pre> Folglich konnte die alte Dame ihren eigenen Kasten auch volle 398 Minuten sauber halten, bevor es jüngst in Bremen wieder einmal einen Einschlag zu konstatieren galt — ein seltener Rückschlag, der sich allerdings schon bald als ein schmerzhafter Wirkungstreffer mit Folgen erwies.  <p> Nach dem ersten Saisonviertel lässt sich somit das (Zwischen-)Fazit ziehen, dass sich der Hauptstadt-Klub unter dem ungarischen Trainer auf einem ansehnlichen Niveau stabilisiert — entsprechend gespannt darf man sein, was das Team dann erst nach dem Ende aller Verletzungssorgen zustande bringt.   <p> Werder-Coach Alexander Nouri begründet Bremens Offensiv-Krise mit eigenen Unzulänglichkeiten: „Wir müssen in der Umschaltsituation den letzten Ball besser vorbereiten.“ <p>  Hatte die offensive Ideenlosigkeit unter dem scheidenden Klopp im Frühjahr noch ein ereignisloses 0:0 in der Hansestadt provoziert, sollte es den Westfalen dieses Mal somit sehr viel besser gelingen, das sich mit Sicherheit alsbald formierende Bollwerk der Gastgeber zu bezwingen.  <p> Gegen die großen Namen der Bundesliga klappt es für Hertha BSC noch nicht so recht! Am Samstag (15:30 Uhr) wartet der nächste Kracher auf die „Alte Dame“. Mit Bayer Leverkusen ist ein aktueller Champions League-Teilnehmer im Berliner Olympiastadion zu Gast.  </pre>


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<pre> Ein Auswärtssieg wäre von großer Bedeutung, denn zum einen wäre damit die über zweimonatige Durststrecke beendet und zum anderen könnte Wolfsburg den punktegleichen Mainzern vorlegen, die erst am Ostersonntag gegen Mönchengladbach ran müssen.  <p> Damit sind die Schwarz-Gelben unter Coach Tuchel im Signal Iduna Park unbesiegt. Von den bisher 21 Heimpartien wurden 17 gewonnen und vier endeten mit einem Unentschieden.  <p>  Deshalb darf sich auch Hertha BSC Chancen ausrechnen – zumindest auf ein Tor. Denn die Blau-Weißen treffen regelmäßig, punkten jedoch zu wenig. In den letzten 13 Bundesliga-Spielen haben sie nur zwei Mal nicht getroffen, allerdings fehlt die Stabilität. Als Vorletzter geht die Abstiegsangst um. Deshalb: Sieg Union, auch wenn beide Teams Tore erzielen. <p>  Tore sind zwar nicht alles, aber sie sorgen für das gewisse Etwas im hart umkämpften Bundesliga-Alltag. Tor-Potenzial verspricht am 26. Spieltag der Bundesliga definitiv auch jenes Spiel, über das alle sprechen: Der FC Bayern München empfängt Borussia Dortmund zum heißen Tanz um die Tabellenführung!  <p> Die plötzliche Heimstärke der Schanzer scheint allerdings in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einem Leistungsabfall auf fremden Plätzen zu stehen; da der letzte Auswärtssieg eben vor sechs Monaten in Bremen gelang, waren die seither absolvierten acht Gastspiele nur noch für drei Zähler gut.  </pre>


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